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  • vom 16.05.2018, 07:48 Uhr

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Update: 16.05.2018, 09:19 Uhr

Flüchtlinge

Ein Zuhause auf Zeit


Die 20-jährige Esther Simbua mit ihrem jüngsten Kind. Seit ihr Mann in den Südsudan zurück gekehrt ist, lebt sie mit ihren fünf Kindern alleine in einem UNHCR-Zelt im Imvepi Flüchtlingslager.  - © Bettina Figl  In Uganda erhält jede neu ankommende Familie 50 mal 50 Meter Land zum Wohnen. Auf dieser Fläche sollen die Flüchtlinge wohnen, aber auch Gemüse anbauen. Die Erde im Imvepi Flüchtlingslager gilt jedoch als nicht besonders fruchtbar.  - © Bettina Figl  In dem ostafrikanischen Land gibt es inzwischen 30 Flüchtlingssiedlungen. Insgesamt befinden sich 1,5 Millionen Flüchtlinge in Uganda. - © Bettina Figl  Inoffiziell leben bereits 135.000 Menschen in Imvepi.  - © Bettina Figl  Ihre Essensrationen bestehen ausschließlich aus Mais und Bohnen.  - © Bettina Figl  Manche Kinder zeigen deshalb Anzeichen von Mangelernährung.  - © Bettina Figl  Taisha Awat hält ihr Baby im Arm. Nachdem sie und ihre sechs Kinder ein Jahr lang in einem undichten Zelt verbracht haben, wird nun für sie ein Haus gebaut... - © Bettina Figl  ...diese Männer errichten das Haus für die Familie Awat... - © Bettina Figl  ...Taisha Awat kocht für ihre Familie. Seit Awats Schwester auf ihrer gemeinsamen Flucht von südsudanesischen Rebellen getötet wurde, sorgt Awat auch für ihre Nichten und Neffen. - © Bettina Figl  In der Nachbarschaft wohnen viele Kinder und Jugendliche. - © Bettina Figl  Die Mehrzahl der Menschen, die nach Uganda flüchten, sind Frauen und Kinder.  - © Bettina Figl  Männer, die sich um Kinder kümmern und im Haushalt helfen, sind in Uganda wie im Südsudan noch die Ausnahme. - © Bettina Figl  "Ich weiß jetzt, dass Gleichberechtigung wichtig ist", sagt Simon Kamanda, der an einem Care-Programm teilgenommen hat und nun ein Vorbild in seiner Community ist. - © Bettina Figl  Strohdach und Lehm: Die Häuser der Flüchtlinge unterscheiden sich nicht von jenen im Rest des Landes.  - © Bettina Figl  Das Imvepi Flüchtlingslager erstreckt sich über 56 Quadratkilometer.   - © Bettina Figl  Der Südsudanese Emmanuel Rombe musste bereits zum zweiten Mal nach Uganda fliehen. Seine gesamte Jugend hat er in Flüchtlingslagern verbracht. - © Bettina Figl  Jaqueline Maneno (links) und Josephine Basa (rechts) nehmen an einem Training für Unternehmerinnen teil, das Care anbietet. Die dort erlernten Fähigkeiten wollen sie anderen Frauen weitergeben.  - © Bettina Figl 



  • Sehenswert (4)




Von Bettina Figl aus Arua

  • In Uganda leben tausende Menschen, die vor dem Bürgerkrieg im Südsudan fliehen mussten. Ein Besuch im Flüchtlingslager Imvepi.

Arua. In Uganda – einem Land dreimal so groß wie Österreich – leben fast 1,5 Millionen Flüchtlinge. Das sind mehr als in jedem anderen afrikanischen Land. Das Flüchtlingslager Imvepi im Norden Ugandas ist eines von 30 Siedlungen in dem Land, in dem tausende Flüchtlinge leben.

Spielende Kinder vor Lehmhütten mit Strohdach, Frauen, die kochen und Säuglinge stillen: Das Flüchtlingslager sieht nicht viel anders aus als jedes ugandische Dorf. Doch hier leben 128.000 registrierte Flüchtlinge – inoffiziell sind es bereits 135.000 – auf 56 Quadratkilometern.

Die meisten von ihnen kommen aus dem Südsudan, der sich 2011 vom Sudan abgespalten hat. Seit 2013 herrscht in dem Land, das als "gescheiterter Staat" gilt, Bürgerkrieg. Mehr als zwei Millionen Menschen sind seither geflüchtet. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt heute in Uganda, die Mehrzahl sind Frauen und Kinder. Oft blieben die Männer im Südsudan, sie schützen die Häuser und kämpfen, freiwillig oder unter Zwang, auf der Seite von Präsident Salva Kiir oder des Rebellenführers Riek Machar. Die UN warnen vor der Gefahr eines Völkermordes.

In Imvepi verliert man sofort den Überblick, wo das Lager beginnt und wo es aufhört. Ein Lokalaugenschein* in einer der größten Flüchtlingssiedlungen in dem ostafrikanischen Land.

*Die Reise nach Uganda wurde von Care Austria teilfinanziert.





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