Bamako/wien.(cra) "Mit jedem Greis, der in Afrika stirbt, verbrennt eine Bibliothek," sagte der große malische Schriftsteller Amadou Hampâté Bâ einmal. Doch nicht nur die Erzähltradition spielt in Westafrika eine große Rolle, wie die vielen alten wertvollen Schriften in der antiken Stadt Timbuktu zeigen.

Die Zeugnisse von  Weisheit und Wissenschaft sind aber auch Zielscheiben von islamistischen Banden. Ende Jänner haben diese vor ihrer Flucht aus Timbuktu beispielsweise eine Bibliothek mit mehr als 20.000 alten Handschriften in Brand gesetzt, einige der Manuskripte stammten aus dem 13. Jahrhundert. Viele weitere berühmten Bauten in der Wüstenstadt sind seit dem Sommer von Islamisten beschädigt oder zerstört worden. Sehen Sie eine Auswahl der beeindruckenden Artefakte Timbuktus, das seit 1988 UNESCO-Weltkulturerbe ist.