Die Welt der Medien hat sich durch das Internet, allen voran durch die Sozialen Plattformen, stark verändert.  Die kreative, handwerkliche, reflektierte und kritische Arbeit der Kunst- und Medienschaffenden verliert mehr und mehr an Bedeutung. Können dem Kunst und Ethik als Motor entgegenwirken? 

 In der vierten Ausgabe aus der Reihe "Opera Aperta" wird u.a. dieser Frage nachgegangen. Ein zentrales Argument des Abends: Kunst schafft Publikum. Kunst bringt verschiedene Werkzeuge ein, mal kontroversiell, mal populär. Man denke nur an die Benetton-Kampagne. Schlechte Presse, beleidigte Menschen, das seien starke Werkzeuge für eine Öffentlichkeit.  Demnach geht es darum, eine Reaktion, egal ob stark oder schwach, zu generieren. Aber was, wenn viele Menschen keine Zugang mehr dazu haben? Auch hier könnte Kunst eine Rolle spielen - um mehr Menschen zu erreichen.  Am Ende der Veranstaltung gab es noch eine Performance zur aktuellen Situation der "Wiener Zeitung".

Podium: Lucia Pedrana, Head of University Relations, European Cultural Centre, Venice;  
Wolfgang Renner, Leiter Wiener Zeitung Akademie; Pia Moana Scharler, Zentrum Didaktik für Kunst und interdisziplinären Unterricht, Universität für angewandte Kunst Wien.  

Ort: European Cultural Center, Palazzo Michiel, Cannaregio 4391, Venezia

Initiatorin: Ruth Mateus-Berr, Universität für angewandte Kunst Wien

Moderator: Georg Russegger, Akademie der bildenden Künste Wien

Facilitator: Wolfgang Renner, Wiener Zeitung