• vom 09.01.2013, 13:31 Uhr

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Update: 09.01.2013, 13:39 Uhr

Luftfahrt

Flyniki muss erneut Sparstift ansetzen




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  • Kostenreduktion bei Mutter Air Berlin trifft auch Austro-Fluglinie
  • Für 2013 wird kein Passagierrückgang erwartet.

Wien. Wenn die angeschlagene Air Berlin im neuen Sparprogramm "Turbine 13" nun nochmals radikal die Kostenschraube anziehen muss, bleibt auch die österreichische Tochter Niki ("flyniki") nicht ungeschoren. "Niki trifft das natürlich auch", sagte Niki-Geschäftsführer Christian Lesjak bei einer Pressekonferenz zum Terminal-Umzug am Flughafen Wien-Schwechat. "Wir werden bei Niki alle Kosten wieder durchforsten."

  Was sich für die Österreicher mit dem seit Wochenbeginn amtierenden neuen (österreichischen) Air-Berlin-Konzernchef Wolfgang Prock-Schauer ändern wird? Abgesehen davon, dass es vielleicht mehr Österreich-Affinität gibt, "zählen am Ende des Tages die Zahlen", sagte Lesjak. Wie schon bisher gelte es, die Konzernziele zu erfüllen.


Kein Passagierrückgang erwartet
  Mit der jüngsten Streichung dreier Ost/Südosteuropastrecken ab Wien (Sofia, Belgrad, Bukarest) hat Niki bereits wirtschaftlich schwer rechtfertigbare Verbindungen gekappt. Einen Passagierrückgang erwartet Lesjak deshalb für 2013 trotzdem nicht. Mehrere neue Verbindungen gibt es im Sommer vor allem nach Griechenland. Im Sommer steigt auch der Charter-Anteil an. Die Kapazitäten wachsen heuer schon allein deshalb, weil auf größere Maschinen umgestellt wird. Im März und vor dem Sommer kommen zwei neue Airbusse, 2014 ein weiterer. Mit 23 Flugzeugen stehe die Größe von Niki außer Streit, sagte der Niki-Chef heute.

  Niki hat laut Lesjak 2012 die 5-Millionen-Marke bei den Passagieren überschritten. Er berichtete heute von einem Plus von 10 Prozent. Darin sind auch der Passagierbilanz der deutschen Mutter zugerechnete (etwa innerspanische) Flüge enthalten, die von Niki "produziert" würden. Air Berlin selber hat heute bekannt gegeben, dass die österreichische Tochter Niki im abgelaufenen Jahr 3,74 Mio. Passagiere befördert hat, das seien um 6,3 Prozent mehr gewesen als 2011.

  Lesjak hofft übrigens schon in Kürze auf die Genehmigung eines zweiten täglichen Flugs nach Moskau. Der Bescheid könnte im Februar kommen. Geht alles glatt, könnte die Aufstockung der Moskau-Flüge im Mai erfolgen.




Schlagwörter

Luftfahrt, FlyNiki, Air Berlin

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Dokument erstellt am 2013-01-09 13:33:48
Letzte ─nderung am 2013-01-09 13:39:49



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