• vom 23.05.2013, 15:28 Uhr

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Update: 23.05.2013, 15:34 Uhr

Versteigerung

Atari wird nach Pleite in Einzelteilen verhökert




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  • Versteigerung der US-Spielefirma für Mitte Juli geplant
  • Verwalter wollen mindestens 22 Millionen Dollar einnehmen

New York. Die legendäre US-Computerspielefirma Atari wird nach ihrer Insolvenz wohl zerschlagen. Grund ist, dass keine befriedigenden Kaufangebote für das gesamte Unternehmen eingegangen sind. Nun sollen die Einzelteile verkauft werden. Die Verwalter der Atari Inc. hoffen auf Einnahmen von mindestens 22,15 Millionen Dollar (17,2 Mio. Euro), wie aus Gerichtsdokumenten in New York vom Mittwoch (Ortszeit) hervorgeht. Das Geld steht den Gläubigern zu.

Eine glanzvolle Geschichte
Das meiste Geld verlangen die Insolvenzverwalter dabei für die Marke selbst, die sie in einem Paket mit Spieleklassikern für ein Mindestgebot von 15 Millionen Dollar zum Verkauf stellen. Für die Spielereihe "RollerCoaster Tycoon" sollen Käufer mindestens 3,5 Mio. Dollar hinblättern und für "Test Drive" 1,5 Mio. Dollar. Geplant ist, dass die Versteigerung Mitte Juli über die Bühne geht. Ein Richter hat allerdings das letzte Wort.


Atari, gegründet 1972, fing mit Spieleautomaten an und war später ein Pionier bei Spielekonsolen und Heimcomputern. Titel wie "Pong" oder "Asteroids" prägten eine ganze Generation. Seit den 1980er Jahren gab es aber eine Serie von Aufspaltungen und Besitzerwechseln, häufig begleitet von finanziellen Problemen. Am 20. Jänner stellte der US-Zweig Atari Inc. einen Insolvenzantrag, am 21. Jänner folgte die mittlerweile in Frankreich angesiedelte Mutterfirma Atari SA.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2013-05-23 15:29:14
Letzte Änderung am 2013-05-23 15:34:06


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