• vom 21.08.2013, 09:37 Uhr

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Update: 21.08.2013, 10:03 Uhr

Occupy Wall Street

Kooperative für Banklose




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  • USA
  • Occupy-Aktivisten gründen Geldkooperative vor allem für Menschen ohne Bankkonto.

Washington. Mit einer neu gegründeten Geldkooperative wollen Aktivisten der "Occupy Wall Street"-Bewegung in den USA eine ethische Alternative zur Bank bieten. Mit ihrem ersten Produkt, einer Kontokarte, werde die "Occupy Money Cooperative" in Kürze ihren Zahlungsverkehr aufnehmen, sagte Gründer Carne Ross.

"Wir hoffen damit, den abertausenden Menschen zu helfen, denen die US-Banken ein Bankkonto verwehren", erklärte der in New York ansässige britische Ex-Diplomat und Finanzexperte. Karteninhaber sollen die Möglichkeit haben, ihre Geldgeschäfte wie von einem Bankkonto zu regeln. Jedoch nicht auf Kreditbasis: Sie können lediglich über das Guthaben verfügen, das sie zuvor auch eingezahlt haben.


Spendenaktion

"Jeder, der eine Karte bei uns hat, ist Mitglied und bei künftigen Entscheidungen der Kooperative stimmberechtigt", so Ross. In den kommenden Tagen werde die von einer Gruppe von Finanzexperten gegründete Kooperative zunächst zu einer Spendenaktion aufrufen, um das Startkapital zusammenzubekommen. Die Höhe des angesteuerten Betrags wollte Ross nicht beziffern.


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Schlagwörter

Occupy Wall Street, Banken

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2013-08-21 09:38:50
Letzte Änderung am 2013-08-21 10:03:47


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