• vom 04.06.2007, 17:42 Uhr

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U-Richter gegen Wolf eingeschaltet




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  • Zündstoff für Offset-Gegner im Eurofighter-U-Ausschuss.

Wien. Die Staatsanwaltschaft Wien hat sich bei ihren Vorerhebungen gegen den suspendierten "Airchief" Erich Wolf an den Untersuchungsrichter gewandt. Wolf wird verbotene Geschenkannahme und Amtsmissbrauch im Zuge der Eurofighter-Beschaffung vorgeworfen. Grund dafür sind Zahlungen von EADS-Lobbyist Erich Steininger an die Firma von Wolfs Ehefrau in der Höhe von 87.600 Euro. Auslöser für die Ermittlungen war eine Anzeige von Verteidigungsminister Norbert Darabos.


Außerdem prüft die Staatsanwaltschaft die Einleitung eines Verfahrens gegen das Ehepaar Rumpold. Dabei geht es um den 6,6 Millionen-Euro-Werbevertrag für ihre PR-Firma.

Im Eurofighter-Untersuchungsausschuss standen am Dienstag wieder die Gegengeschäfte zur Prüfung an. Christoph Prinz von dem Softwareentwicklungsunternehmen "Flugzeugwerke Aviation Software" hat den Gegengeschäftskritikern einigen Zündstoff geliefert. Seine Firma hätte einen Auftrag über ein Softwareprojekt seitens der EADS-Tochter Airbus auch ohne den Eurofighter-Vertrag erhalten, sagte er. Er habe sich deshalb auch geweigert, eine Gegengeschäftsbestätigung zu unterschreiben.

Dagegen legte der Geschäftsführer der für die Eurofighter-Gegengeschäfte zuständigen "Euro Business GmbH", Klaus-Dieter Bergner, eine umfangreiche Präsentation der Gegengeschäfte vor. "Mehrere tausend österreichische Firmen" hätten davon profitiert, sagte Bergner.



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Dokument erstellt am 2007-06-04 17:42:30
Letzte Änderung am 2007-06-04 17:42:00


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