• vom 08.01.2002, 00:00 Uhr

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Update: 08.04.2005, 15:43 Uhr

Zweiter Abschnitt der Serie: Die Liberalen (1860 bis 1879)




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Von Wolfgang Fritz

Mit dem auf dieser Seite abgedruckten vierten Teil beginnt ein neuer Abschnitt der Finanzminister-Serie: Fast zwei Jahrzehnte, von 1861 - 1879, mit einer kurzen, aber folgenschweren Unterbrechung, wurden Österreichs Finanzen von Liberalen verwaltet.


Es waren strenge Herren, fleißig und moralisch integer, die vor allem auf die Ordnung der Finanzwirtschaft und Beseitigung des gewaltigen Defizits sahen, und es ist ihnen zu bestätigen, dass sie dieses Ziel erreichten. Dies allerdings erst nach der unglückseligen Schlacht bei Königgrätz und der endgültigen Verdrängung der Monarchie aus ihrer deutschen und italienischen Vormachtstellung.

Sieben Finanzminister zählte die Ära: den hoffnungslos gegen die Hydra der Staatsverschuldung ankämpfenden Ignaz von Plener, den schlesischen Kohlenmagnaten Josef Grafen Larisch-Mönnich und seinen maßgeblichen Sektionschef und Nachfolger Franz Karl von Becke, denen die Aufgabe der Finanzierung des preußisch-österreichischen Krieges zufiel, die Gründerjahre-Minister Brestel, Distler und Holzgethan, denen die Beseitigung des Defizits gelang, und schließlich den Minister der Rezessionsära Pretis-Cagnodo.



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Dokument erstellt am 2002-01-08 00:00:00
Letzte Änderung am 2005-04-08 15:43:00



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