Die drei Herren von maschek, Robert Stachel, Peter Hörmannseder und Ulrich Salamun, versuchen sich im dritten und letzten Teil ihrer Fernsehtage wieder am Synchronisieren von Sendungen. Das magische Datum 11.11.2011 ist diesmal Ausgangspunkt der aus 50 Stunden Fernsehmaterial zusammengeschusterten Geschichte.

Putins Helm ist verkehrt

Die Reise führt ins nachmittägliche Hausfrauenformat, über die Selbstbeweihräucherung Wladimir Putins bis hin zum Raumschiff Enterprise. Niemand wird verschont, keine spitzfindige Bemerkung ausgelassen - etwa wenn Putin seinen Helm verkehrt aufsetzt oder von Aliens die Rede ist, die einem das Gehirn auslöffeln. Und seltsamerweise spricht Spock mit einer Stimme, die frappant an die von Niki Lauda erinnert.

Auch der Bildungsaspekt wird nicht außer Acht gelassen: Energydrinks werden aus einer exotischen Frucht gewonnen, die dann von einem steirischen Bergbauern gebrannt, von Kühen verdaut und als fertiges Produkt ausgeschieden wird. Der Abend ist mit altbewährten Blödeleien und soliden Witzen gespickt und besticht vor allem durch seine schrägen Wendungen und gelungenen Anspielungen. "maschek.111111" ist zwar kein phänomenaler Fernsehtag aber eine gut gemachte Fortsetzung eines etablierten Formats.