Die drei russischen Frauen haben die Welt gegen Putin aufgebracht. - © freepussyriot.org
Die drei russischen Frauen haben die Welt gegen Putin aufgebracht. - © freepussyriot.org

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zeigte sich "schwer enttäuscht"über das Urteil: "Die Strafe ist unverhältnismäßig. Es erzeugt ein großes Fragezeichen über Russlands Respekt vor internationalen Verpflichtungen zu einem fairen, transparenten und unabhängigen Verfahren."


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Free Pussy Riot
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"Vorwürfe wie Rowdytum und religiöser Hass sollten nicht dafür benutzt werden, um die Meinungsfreiheit einzuschränken."  Dunja Mijatovic, Beauftragte der Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

"Die Vereinigten Staaten sind besorgt über das Urteil und die unverhältnismäßige Strafe (...) und den negativen Einfluss auf die freie Meinungsäußerung in Russland." (Victoria Nuland, Sprecherin des US-Außenministeriums)

Die Gesetzesinterpretation des Gerichts im Fall von Pussy Riot kann einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen." (Der russische Menschenrechtsbeauftragte Mikhail Fedotov)

"Eine lebendige Zivilgesellschaft und politisch aktive Bürger sind eine notwendige Voraussetzung und keine Bedrohung für Russlands Modernisierung." (Angela Merkel, deutsche Bundeskanzlerin)

"Das gegen die drei Moskauer Künstlerinnen ergangene Urteil ist ein politischer Skandal. Auch noch so provokante künstlerisch-politische Aktionen rechtfertigen keine derart drakonischen Strafen. Auf Dauer wird sich auch Russland zu einem zivilisierten Rechtssystem bekennen müssen, frei von jeder politischen Einflussnahme auf juristische Entscheidungen." (Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste in Berlin)

"Sogar der Menschenrechtsbeauftragte Russlands empfindet die Haftstrafe für Pussy Riot als fordert eine Anfechtung." (Der schwedische Außenminister Carl Bildt auf Twitter)

"Wir gehen in Richtung Iran und Saudarabien, wo man aus religiösen Gründen gesteinigt werden kann." (Jekaterina Samutsewitschs Vater)

"Der jüngste Schlag gegen das Richtssystem und den Glauben der russischen Bürger daran." (Alexei Kudrin, ehemaliger russischer Finanzminister)

"Die Verurteilung der Bandmitglieder zu zwei Jahren Haft ist eine völlig unverhältnismäßige Strafe in Anbetracht der erhobenen Vorwürfe." (Der österreichische Außenamts-Staatssekretär Wolfgang Waldner)

"Die Härte, mit der der Staat gegen die drei jungen Frauen vorgeht, steht in einer Reihe von Entscheidungen wie dem neuen Gesetz für Nicht-Regierungsorganisationen oder zum Demonstrationsrecht, die die ohnehin schwache Zivilgesellschaft zurückdrängen und einer rigiden staatlichen Kontrolle zu unterwerfen drohen." (SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles in den Ruhr-Nachrichten)

"Das harte Urteil steht in meinen Augen in keinem Verhältnis zur Aktion der Musikgruppe." (Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle)

"Das Urteil ist unverhältnismäßig hart", sagte der FDP-Politiker. "Es soll offenbar ein Exempel statuiert werden, um Intellektuelle und Künstler in Russland abzuschrecken, sich öffentlich politisch zu äußern." (Markus Löning, deutscher Menschenrechtsbeauftragter)

"Staatsanwältin tupft sich den Schweiss aus dem Dekoltee. Im Gericht stehen sich das schöne, moderne und das muffige alte SU Russland ggüber" (Tweet von Marieluise Beck, Bundestagsabgeordnete der Grünen)

"Hallo Russland, hier ist das 21. Jahrhundert!" (Französischer Twitter-User)