Wien. Der Komponist Beat Furrer ist als neues Mitglied in den Österreichischen Kunstsenat aufgenommen worden. Er folgt Ilse Aichinger nach, die im November vergangenen Jahres verstorben ist. Beat Furrer wurde 1954 in Schaffhausen geboren und lebt seit über 40 Jahren in Wien. 2014 wurde er mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet - die Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Kunstsenat.

Furrer studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Dirigieren bei Otmar Suitner sowie Komposition bei Roman Haubenstock Ramati. 1985 gründete er das Klangforum Wien, das er bis 1992 leitete und dem er seitdem als Dirigent verbunden ist. Gegenwärtig arbeitet er an seiner Oper "Violetter Schnee".


Link-Tipps
http://www.kunstsenat.at
wienerzeitung.at ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

"Furrer gehört heute international zu den geachtetsten Komponisten, deren Werke von renommierten Konzertinstitutionen, Festivals und Opernhäusern wahrgenommen werden. Seine originäre musikalische Sprache, die von Sensibilität und entsprechendem Reichtum an feinsinniger Differenzierung geprägt ist, aber dabei keineswegs einer ursprünglichen Kraft der Aussage und des Ausdrucks entbehrt, hat seit seinen Anfängen in der Musikwelt Interesse erweckt", würdigte Kunstsenats-Präsident Josef Winkler das neue Mitglied des 21-köpfigen Gremiums.