Das Weisungsrecht des Justizministers gegenüber Staatsanwälten war Geyer schon damals ein Dorn im Auge. Er kritisierte auch, dass das gesamte Leben in Österreich verrechtlicht sei, sogar der Wald sterbe "nach Vorschrift". 1988 verließ Geyer den Grünen Klub wegen andauernder Streitereien und kehrte in die Staatsanwaltschaft zurück.

Aufsehenerregende Fälle wie der Fall des Mafia-Paten Jeremiasz B. landeten auf seinem Schreibtisch. Er war dann Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien und zuletzt Leiter der Staatsanwaltschaft Korneuburg. Ab sofort verfolgt er Amtsmissbrauch, Geschenkannahme durch Beamte, Bestechung, verbotene Intervention und Geldwäschedelikte.