Dieses erlaubte es ihm auch, eine Million Euro Kaution für Helmut Elsner zu stellen, als dieser in Frankreich verhaftet wurde. Und es wird vermutet, dass Schlaff auch für Elsners Anwaltskosten aufkommt. Dazu Stellung nehmen würde der öffentlichkeitsscheue Milliardär freilich nie.

Überhaupt ist der 57-jährige Sohn jüdischer Ost-Flüchtlinge eine recht undurchsichtige Gestalt, geschäftlich (man denke an den Mobiltel-Deal mit Josef Taus) wie auch privat (die Scheidung von der Mutter seiner vier Kinder im Jahr 2008 soll 200 Millionen Euro gekostet haben). Schlaff gilt als bestens vernetzt, vor allem im Nahen Osten. Dieses Netzwerk nutzte er beispielsweise im heurigen Sommer, um einen in Libyen inhaftierten Israeli freizubekommen.