Rene Benko ist sein Privatleben heilig. Foto: apa
Rene Benko ist sein Privatleben heilig. Foto: apa

Die Geschichte seines Erfolges ist weitgehend bekannt. Die Kurzversion: Nach Abbruch der Handelsakademie gründete Benko als 22-Jähriger mit dem 29 Jahre älteren Stroh-Tankstellen-Erben Karl Kovarik mehrere Ärzte-Zentren und legte damit den Grundstein für seine Unternehmensgruppe, die mittlerweile mehr als 50 Tochterunternehmen hat. Der Mensch Rene Benko bleibt indes im Hintergrund, nicht einmal im sonst so schlauen Online-Nachschlagewerk Wikipedia gibt es einen Eintrag über ihn. Eine Tochter hat er, geschieden soll er sein. Er sei begeisterter Freeclimber, Skifahrer, Tourengeher und Radfahrer, erfährt man auf Anfrage aus seinem Büro. Und er habe ein dermaßen intensives Berufsleben, dass sein größter Wunsch sei, "einmal mehr als eine Woche Urlaub zu machen".

Bezeichnend: Dagobert Duck als Jugendheld

Und ein weiteres persönliches Detail lässt Benko verraten: Der Held seiner Jugend war Dagobert Duck. "Subjektiv gesehen bin ich dort sparsam, wo es notwendig und sinnvoll ist. Aber ich engagiere mich auch für die Schwächeren und Benachteiligten unserer Gesellschaft. Das ist Ausdruck einer sozialen Verantwortung, die mit Geiz nicht vereinbar wäre." Und so sind Fotos von Rene Benko bei Wohltätigkeitsveranstaltungen häufiger als bei sogenannten "Schickimicki-Events".

Fest steht: Österreichs jüngster Immobilienhai ist ein knallharter Geschäftsmann, aber auch sympathisch: Selbst Konkurrenten attestieren ihm nicht nur Cleverness und Überzeugungskraft, sondern auch ein gewinnendes Wesen.