In dieser Position trat der heute 64-Jährige - vor allem nach den Terroranschlägen von 9/11 - unermüdlich für die Integration der Muslime und das Verständnis zwischen den Religionen ein. Sein Auftreten war dabei stets von Stolz und großem Selbstbewusstsein getragen.

Doch auch Anas Schakfeh war nicht vor Kritik gefeit: Seien es kolportierte Unregelmäßigkeiten bei den IGGiÖ-Wahlen oder ein vermutetes Naheverhältnis zur islamistischen Muslimbruderschaft. Am Dienstag erklärte der immer etwas grantig wirkende oberste Vertreter der österreichischen Muslime seinen Rücktritt per Juni 2008.