Trotz drakonischer Vorbeugungsmaßnahmen nimmt die Zahl der Coronavirus-Todesopfer in Italien weiterhin zu. Am Donnerstag wurden 189 zusätzliche Todesfälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Toten seit Beginn der Epidemie am 21. Februar auf 1.016, teilte der Zivilschutz mit.

Die Zahl der Infektionen stieg um 2.214 auf 12.839 Fälle. 6.650 Erkrankte sind ins Spital eingeliefert worden, 1.153 werden auf Intensivstationen behandelt. 1.258 Personen sind inzwischen genesen. 98 Prozent der Todesopfer sind Menschen im Alter von über 68 Jahren.

Appell zur Blutspende

Auch in der Lombardei, der am stärksten betroffenen italienischen Region, ist die Zahl der Coronavirus-Todesopfer weiter gestiegen. 127 Tote wurden am Donnerstag gemeldet. Damit stieg die Zahl der Verstorbenen seit Beginn der Epidemie auf 744, berichteten die regionalen Gesundheitsbehörden am Donnerstag.

Die Zahl der Infizierten kletterten in der Lombardei um 1.445 Personen auf insgesamt 8.725. 1.085 Menschen sind genesen und konnten das Krankenhaus verlassen.

Die Gesundheitsbehörden appellierten an die Bevölkerung, Blut zu spenden. Seit Beginn der Epidemie seien die Blutspenden stark rückgängig, was zu Problemen in den Krankenhäusern führen könnte. (apa)