Rom. Nachdem drei Personen bei schweren Unwettern in Norditalien ums Leben gekommen sind, bleibt die Situation in der Lombardei, Ligurien und Piemont gespannt. In Ligurien waren am Montag Straßen wegen Erdrutschen und Überschwemmungen gesperrt. Laut dem Präsidenten Liguriens, Claudio Burlando, betragen die Schäden für die Region eine Milliarde Euro.

Betroffen seien Wohnungen, Geschäfte und Infrastruktur, berichtete Burlando. Erhebliche Verkehrsprobleme gab es im Straßen- und Bahnverkehr im Großraum um Genua und Mailand. Mehrere Straßen waren in Mailand wegen Überschwemmungen gesperrt. Auf der Bahnlinie Mailand-Bergamo kam es zu Verspätungen. In der Lombardei mussten 400 Personen ihre Wohnungen verlassen. Viele Familien waren wegen Straßensperren isoliert. Experten des Umweltschutzverbands Legambiente riefen die Regierung zu dringenden Maßnahmen zur Bodenkonsolidierung auf.