Universitätsklinikum Benjamin-Franklin in Berlin. - © Wikicommons, A.Savin
Universitätsklinikum Benjamin-Franklin in Berlin. - © Wikicommons, A.Savin

Berlin. Im Benjamin-Franklin-Krankenhaus in Berlin-Steglitz hat ein Patient auf einen Arzt geschossen und ihn lebensgefährlich verletzt. Danach wurde er notoperiert, starb aber an einer oder mehreren Schusswunden. Der Täter tötete sich danach offenbar selbst, wie es weiter hieß.

Ein Angestellter im Krankenhaus berichtete, dass er und seine Kollegen von der Klinikleitung über Schüsse im Bereich der Station Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie informiert worden seien. Die Angestellten wurden von der Klinikleitung aufgefordert, in ihren Räumen zu bleiben und die Türen abzuschließen.

Kein extremistischer Hintergrund

Die Polizei ging nicht von einem extremistischen Hintergrund aus. Es lägen "keine Hinweise auf einen Anschlag vor", sagte eine Sprecherin der Behörde. Es seien mehrere Schüsse gefallen. Ausgerückt ist auch die Sondereinheit SEK, was allerdings "bei Schüssen ganz normal" sei. Zum Motiv des Schützen lagen zunächst keine Angaben vor.

Das Krankenhaus im Südwesten der Hauptstadt ist einer von vier Standorten der Charite, der größten Universitätsklinik Europas. Es wurde in den 60er-Jahren errichtet und hat knapp 900 Betten.