Die Fahrtenvermittlung Uber, die weltweit versucht, Dienstleistungen abseits von Steuerpflichten, Sozialversicherung und Arbeitsrecht anzubieten, musste wieder einmal eine Niederlage einstecken. Ein britisches Gericht bestätigte, dass die Forderung nach Grundkenntnissen in Englisch für Fahrer in London rechtens ist.

Diese Bedingung stammt von der Londonder Verkehrsbehörde TfL (Transport of London). Richter John Mitting hielt es für durchaus wahrscheinlich, dass Tausende Uber-Lenker den Test nicht bestehen werden.

Der nicht besonders komplizierte Test umfasst unter anderem einen Aufsatz über ein Festival in der Heimat der Kandidaten in der Länge von 120 Wörtern und einen kurzen Brief. (Den Tes finden Sie am Ende des Artikels.)

Londons Bürgermeister Sadiq Khan zeigte sich erfreut über das Erkenntnis und wies darauf hin, dass die Kenntnis der Sprache eine Voraussetzung sowohl für die Kommunikation mit den Passagieren wie für das Verständnis der Verkehrsregeln sei.

Uber will in Berufung zu gehen und fürchtet, dass etwa 33.000 Fahrer ihre Lizenz verlieren könnten, weil die Hürden zum Erfüllen der geforderten Qualifikationen für viele zu hoch sein könnten.

Für das Unternehmen setzt sich damit die Kette schlechter Nachrichten fort: Uber-Chef Travis Kalanick sah sich dieser Tage zu einer Entschuldigung gezwungen, nachdem ein Video auftauchte, das zeigt, wie er einen seiner Lenker heruntermacht.

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