Zwölf verschiedene Ozeanbewohner - vom Fisch über das Seepferdchen bis zur Krabbe - gilt es bei "Piff Paff & Friends" auseinanderzuhalten. Sie sind auf Kärtchen abgebildet, die vor den zwei bis vier Spielern liegen. Dann wird der Stapel in der Mitte aufgedeckt, und die Karte muss entsprechend zugeordnet werden, entweder bei den eigenen Kärtchen oder bei jemand anderem, der dann drankommt. Das Prinzip dabei ähnelt dem alten Kindergartenspiel "Hut aufsetzen", nur dass statt der Musik eine kleine Blubber-Box läuft (keine Angst, der Sound ist schön leise) - und wenn sie stoppt, verliert der Spieler einen Punkt, der gerade dran ist.

- © Piatnik
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So simpel die Spielregeln sind, so hektisch geht es bei "Piff Paff & Friends" zu. Vor allem, weil man nie weiß, wie lange die kleine Soundbox diesmal blubbern wird, bis die Runde vorbei ist. Hier zeigt sich auch, wie wichtig es ist, die Karten wirklich gut zu mischen. Und wer beim Memory glänzt, hat auch hier einen gewissen Vorteil. Die beiden Spieleautoren Brad Ross und Don Ullman haben es geschafft, mit recht einfachen Mitteln große Wirkung zu erzielen.