Das Spielprinzip von "Ka-Blab!" ist bestechend einfach: Der Spieler, der beginnt, zieht an der Zündschnur, deckt eine Karte auf und würfelt. Die Zahlen auf den drei Würfeln geben vor, wie viele Begriffe aus einer bestimmten Kategorie (Werkzeuge, Wörter, die sich auf "schnell" reimen, Arten zu reisen, Dinge, die man am Telefon macht - das Spektrum der 200 Kategoriekarten ist sehr breit) aufgezählt werden müssen. Dann werden die Würfel, die Zahlen zeigen, nochmals geworfen, und die nächsten Begriffe aus derselben Kategorie sind dran, bis irgendwann kein Würfel mehr eine Zahl zeigt - und der Nächste drankommt. Ist man schnell genug und schafft die Aufgabe, solange die Bombe nur tickt, ist alles gut. Geht sie aber hoch, bevor man fertig ist, verliert man eine von drei Spielmarken. Kleiner Spoiler: Spätestens beim zweiten Spieler explodiert die Bombe in der Regel.

Der eingebaute Zufallsgenerator sorgt jedenfalls für ein ordentliches Stresslevel. Da kommen auch geübte Quasselstrippen mitunter recht rasch in Erklärungsnot. Und ja, hinterher ist man immer schlauer - aber das nützt halt nix, wenn die Bombe schon hochgegangen ist. Der von Hasbro versprochene "explosive Spielspaß" ist auf jeden Fall vorhanden. Einziger Wermutstropfen: Das Spiel braucht zwei AAA-Batterien, die im Packungsinhalt nicht mit dabei sind.