Das Konzept von "voll verplant" ist eigentlich recht einfach: Bis zu sechs Spieler (man kann es aber auch alleine spielen) müssen das U-Bahn-Netz von Berlin, Paris, Amsterdam oder Madrid möglichst vollständig abfahren. Das tun sie, indem sie jeweils so viele aufeinanderfolgende Stationen ankreuzen, wie die jeweils aufgedeckte Zahlenkarte zeigt. Wer als Erster eine Linie voll hat, kassiert die volle Punktezahl, die anderen bekommen dann weniger. Bei der Wertung am Schluss zeigt sich dann, wer am geschicktesten angekreuzt hat. Denn natürlich gibt es ein paar Regeln, wo und wie man die Kreuze (nicht) setzen darf. Und es gibt auch ein paar Sonderkarten, die das Fahren erleichtern.

Das Besondere dabei ist: Alle U-Bahn-Fahrer spielen jede Runde mit derselben Karte. Somit haben alle dieselben Voraussetzungen. Aber ob sie auch alle gleich geschickt genutzt werden? Nun, das zeigt der Spielverlauf. Und nein, es ist überhaupt keine Schande, wenn man nicht den ganzen Spielplan voll bekommt. Mit den ganzen Umsteigeknoten und angesichts der Tatsache, dass die Zahl der Züge sowohl durch die Menge der Zahlenkarten als auch der Fenster der einzelnen U-Bahnen, in die sie eingetragen werden, begrenzt ist, kann man schon froh sein, wenn man die meisten Linien voll bekommen hat. Und die leeren Felder werden zwar am Schluss (halbiert) von den Gesamtpunkten abgezogen, dafür kann man aber umgekehrt auch Extrapunkte holen.(maz)

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