Was macht man mit einem Puzzle, wenn der letzte Stein gesetzt ist? Einrahmen oder doch wieder in die Schachtel räumen? Bei "Das verschwundene Einhorn" aus der Reihe "Sternenschweif" des Spieleverlags Kosmos geht das Spiel erst richtig los, wenn das Puzzle fertig ist. Denn da lesen die Kinder zunächst die Einleitung einer Geschichte, legen dann das dazugehörige Puzzle mit 150 Teilen (das übrigens in der Nacht leuchtet) und werden dann vom dabei entstandenen Wimmelbild weiter durch die Kurzgeschichte geführt. Dabei lösen sie kleine Such- und Rätselaufgaben.

Der Titel des Lese-Puzzles ergibt sich übrigens aus der Geschichte. Denn Laura schwebt auf dem Rücken ihres Einhorns Sternenschweif in einer lauen Sommernacht über den Wald, als plötzlich ein kräftiges Grollen die Ruhe durchdringt und es heftig zu regnen beginnt. Da bemerkt Laura einen Buben, der zwischen den Bäumen auf dem Waldboden umherirrt und sein verlorenes Einhorn sucht. Sofort beschließen Laura und Sternenschweif, ihm zu helfen. Da er aber nicht der Einzige ist, der ihre Hilfe braucht, haben Laura und ihr Einhorn - und damit auch die realen Spieler vor dem Puzzle - einige Aufgaben vor sich. Die kann man im Team lösen oder auch ganz alleine.