Kinder, spitzt eure Gabeln, jetzt geht’s darum, möglichst viel Jause zu ergattern. Das Regelwerk von "Snack Attack!" ist denkbar simpel: Erst wird nach und nach vom Stapel gezogen, dabei geht es darum, dass man als Erster vier gleiche Karten ergattert, dann muss man schnell sein. Denn derjenige, der sein Quartett beisammen hat, legt es offen ab - und nun ist eine rasche Reaktion gefragt. Man greift zur Gabel und spießt eine der Karten in der Tischmitte auf, die den abgelegten entsprechen.

Das Fiese dabei: Es gibt davon immer eine weniger als Mitspieler, sodass in jeder Runde einer leer ausgeht. Klar, sonst gäbe es ja nicht am Ende unterschiedliche Punktestände. Interessant ist das Werkzeug, mit dem man in diesem Spiel hantiert: Die Plastikgabeln haben nämlich Spitzen, die eingefahren werden, wenn man sie auf eine Karte donnert, und einen Saugnapf, der diese dann festhält. Damit ist erstens sichergestellt, dass weder Tisch noch Gabel beschädigt werden, und zweitens bringt der Saugnapf einen kleinen Unsicherheitsfaktor ins Spiel. Wenn man nämlich leicht danebensticht, dann erwischt man zwar die Karte, sie bleibt aber nicht haften. Und dann punktet ein anderer.