Zuhören und antizipieren. Das sind die beiden wichtigsten Dinge, die man für "Alien on Board" beherrschen muss. Sowohl als Alien als auch als Crew-Mitglied. Denn in die bis zu sechsköpfige Mannschaft eines Raumschiffs hat sich ein Fremdling eingeschlichen, und der muss nun entlarvt werden - beziehungsweise sich davor schützen, entlarvt zu werden. Das Werkzeug dafür ist ein Decoder, den jeder Astronaut erhält. Und einer davon unterscheidet sich. Wer ihn hat, ist der Alien. Das weiß aber natürlich nur der Alien selbst.

Nun geht es darum, reihum einen Begriff zu einem vorgegebenen Thema zu nennen, der auf einer Karte steht, die innerhalb der Crew herumgereicht wird. Und jetzt wird es spannend. Denn der Alien ist der Einzige in der Gruppe, der mit seinem Decoder nicht lesen kann, um welches Thema es geht. Und so muss er anhand der von den anderen Spielern genannten Begriffe erraten, mit welchem Wort er sich glaubwürdig als Crew-Mitglied ausgeben könnte. Und sich in der anschließenden Debatte darüber herauszureden versuchen. Je mehr Mitspieler, desto eher gelingt die Aufgabe. Hier ist ein hohes Maß an kombinatorischem und rhetorischem Geschick gefragt.•