Stefanie Grüssl ist Fotografin. Und sie war Vielfliegerin. Als Bedienstete des Bundes saß sie nämlich mehr als fünf Jahre lang regelmäßig bei den verschiedenen Überwachungs-, Einsatz- und Schulungsflügen, die Flugpolizei und Bundesheer im Rahmen der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, Ruhe und Sicherheit durchführen, mit an Bord der Helikopter und hat Österreich von oben fotografiert. Und weil es schade wäre, diese Luftbilder, die dabei entstanden sind, nur in einer Schublade abzulegen, hat sie nun die schönstem Aufnahmen herausgesucht und dem Wiener Verlag Piatnik angeboten. Der wiederum hat ein Memory daraus gemacht.

Und so kann man jetzt beim neuen "Austria Memo Game" frei nach Sepp Forcher nicht ins Land einischau’n, sondern aufs Land obeschau’n. Der Wiener Stephansdom ist dabei natürlich ebenso vertreten wie das Schloss Schönbrunn und das Belvedere (die beim Memory ganz schön tückisch sein können mit ihren Gartenanlagen), aber auch weniger bekannte Objekte wie Schloss Ambrass in Tirol, den Grimming in der Steiermark oder Schloss Kammer am Attersee hat Grüssl abgelichtet. Bei den 27 Motiven ging es ihr jedenfalls mehr um die Optik als um den Bekanntheitsgrad.

Noch mehr Luftbilder aus Österreich von Grüssl, die 2008 den Golden-Pixel-Award gewonnen hat, gibt es auf ihrer Website www.stefanie-kunst.at und im Fotoband "Höhenflüge - Österreichs Kulturerbe in Luftaufnahmen" (Amalthea Signum Verlag), der das offizielle Gastgeschenk im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft 2018 war.(maz)