Es gibt Spiele, die entwickeln irgendwann Kultstatus. So wie "Activity". Es war im Jahr 1990, da brachte der Wiener Spieleverlag Piatnik die erste Version dieses Klassikers auf den Markt. Das Konzept: Ein Begriff muss entweder erklärt, gezeichnet oder pantomimisch dargestellt werden. Dafür hat man einen Sanduhrlauf lang Zeit. Gespielt wird in zwei oder mehr Teams, die mindestens zwei Personen umfassen, nach oben hin ist die Anzahl im Grunde offen. Es war das Partyspiel schlechthin.

Und weil man im Sommer die Party lieber ins Freie verlegt oder das Ganze vielleicht überhaupt im Urlaub am Strand spielen möchte, gibt es "Activity" jetzt auch im Taschenformat. Die "Pocket"-Variante besteht nicht so wie die Ursprungsversion aus einem großen Spielplan, auf dem bis zu vier Spielfiguren unterwegs sind, sondern aus einem schlichten Würfel mit den Beschriftungen "D", "E" und "Z". Und die stehen - richtig geraten! - für "Darstellen", "Erklären" und "Zeichnen". Alles wie gehabt also, bloß dass es aus Gründen der Handlichkeit keine 550 Karten sind, die gezogen werden, sondern nur 55 Karten mit je 6 Begriffen. Die Sanduhr wurde aus Platzgründen auch weggelassen, stattdessen empfiehlt Piatnik, den Timer am Handy zu verwenden, um die jeweils eine Minute zu stoppen, die man für jeden Begriff Zeit hat.

Apropos Smartphone: Wem selbst die "Pocket"-Variante noch zu viel Platz im Koffer wegnimmt, der kann "Activity" auch (fast) ganz digital spielen. Piatnik hat nämlich auch eine "Activity Original"-App im Angebot.