101 Karten von 0 bis 100, mehr braucht es nicht für kurzweilige Kartendibblerei mit "Split". Spieleautorin Kim Vandenbroucke hat ein simples, aber unterhaltsames Spielprinzip entwickelt: Jeder zieht sieben Karten, von denen ein Spieler zwei - seine niedrigste und seine höchste - links und rechts ablegt. In die Mitte kommt eine Karte, die hineinpasst, die der nächste dann nach links oder rechts auf den Stapel legt und seinerseits in die Mitte eine passende Karte ablegt, und so weiter und so fort. Im Idealfall bringt man so alle seine Karten weg und hat das Spiel gewonnen.

Blöd nur, wenn die Karten in der Hand höher sind als die Zahlen, die abgelegt werden dürfen. Aber zum Glück gibt es auch noch Joker (0, 99, 100 und alle Zehner), die man immer ablegen darf - und die dann im Idealfall auch wieder für eine größere Spanne beim Ablegen sorgen. Verstanden hat man das Spielprinzip nach der ersten Runde - was aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass man sich nicht trotzdem einmal "verlegt". Und für jene, die "Split" nicht gegeneinander spielen wollen, gibt es auch eine kooperative Variante.