Viktor Siegl, international anerkannter Weinexperte und seit Jahren als Edelfeder in der herbstlichen Wein-Beilage der "Wiener Zeitung" aktiv, wurde kürzlich von Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek für sein Engagement als Erwachsenenbildner der Berufstitel "Professor" verliehen. Neben seiner Tätigkeit als Jurist im Bundesdienst beschäftigte er sich intensiv mit den Themen Wein, Weinwirtschaft und Weinkultur. Bei der renommierten österreichischen Fachzeitschrift "Vinaria" hat er seit den Anfängen im Jahr 1981 eine Fülle von Beiträgen verfasst. Gemeinsam mit Rudolf Steurer gründete er 1996 ein Periodikum zu den besten Weinen Österreichs, welches bisher 16 Mal in Buchform erschienen ist. Darüber hinaus trat er als Autor weiterer Bücher zum Thema Wein sowie als Verfasser zahlreicher Fachartikel bei diversen Verlagen in Erscheinung. Neben Publikationen über die österreichischen Verhältnisse gab es nicht wenige Artikel über internationale Weine und Weinbaugebiete.

Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Professor Viktor Siegl. - © Horst Mondl
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Professor Viktor Siegl. - © Horst Mondl

Bereits 1999 war Viktor Siegl "weinhalber" mit dem Österreichischen Staatspreis für Fachpublizistik ausgezeichnet worden, im Jahr darauf erhielt er den Wachauer Steinfederpreis für Weinpublizistik, und im Jahr 2008 wurde ihm als langjährigem Leiter der Obersten Schifffahrtsbehörde im Verkehrsministerium das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Im Jahr 2014 trat Dr. Viktor Siegl als Ministerialrat seinen Ruhestand an. Bei "Vinaria" ist er weiterhin als Verkostungsleiter, Autor und gefragter Mentor aktiv. Wie kaum ein anderer überblickt Viktor Siegl die jüngere österreichische Weinbaugeschichte, in die er sich längst als ein nicht unbedeutender Akteur eingeschrieben hat.

Print-Artikel erschienen am 15. Mai 2015
In: "Wiener Zeitung", Beilage "Wiener Journal", S. 37