Älter werden wir alle, die Frage ist nur wie. Die Ernährungswissenschafterin Marion Grillparzer weiß, wie man so älter wird, dass man es kaum merkt und sieht. Vor allem die Ernährung hat großen Einfluss darauf, ob wir mit 60 aussehen wie 70 oder um mindestens zehn Jahre jünger. In ihrem Buch "Smart Aging" finden sich viele Rezepte, deren Zutaten die Zellalterung verlangsamen, unser Gehirn in Schuss halten und die Freude am Leben nicht schmälern. Tipps in Sachen Bewegung und geistiger Gesundheit sowie viele persönliche Geschichten runden das Buch ab.

Marion Grillparzer: "smart aging"; Christian Verlag; 25,70 Euro
Marion Grillparzer: "smart aging"; Christian Verlag; 25,70 Euro

Omega-3-Fischeintopf
FÜR 2 PERSONEN

1 Zwiebel1 Knoblauchzehe
1 Fenchel
1 Lauchstange
3 EL Olivenöl
50 ml Weißwein
650 ml Fisch- oder Gemüsefond
1 Dose Safranfäden (0,1 g)
1 Lorbeerblatt
400 g Fischfilet ohne Haut (etwa Makrele, Lachs, Thunfisch oder Regenbogenforelle)
Meersalz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Marion Grillparzers Omega-3-Fischeintopf. - © Tina Engel
Marion Grillparzers Omega-3-Fischeintopf. - © Tina Engel

Zwiebel und Knoblauch abziehen und klein würfeln. Den Fenchel putzen, das Grün beiseite legen. Die Knolle halbieren, Strunk entfernen und den Fenchel in dünne Spalten schneiden. Die Lauchstange putzen, halbieren und waschen. Nochmals längs halbieren und in Scheiben schneiden. Das Olivenöl erhitzen, Gemüse darin anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und 1 Minute köcheln lassen. Den Fischfond aufgießen, die Gewürze zur Suppe geben. Alles aufkochen und im offenen Topf etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Die Fischfilets trocken tupfen und gegebenenfalls die Gräten entfernen. Die Filets in etwa 3 cm große Würfel schneiden, in den Gemüsesud geben und 3–4 Minuten garziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lorbeer entfernen. Das Fenchelgrün zerzupfen und über den Eintopf streuen.

Die Omega-3-Fettsäuren des Eintopfs halten jede Zelle jung, normalisieren den Stoffwechsel, machen fröhlich und agil. Omega-3s unterbinden die Produktion entzündlicher Stoffe, verbessern die Insulinwirkung.