Auf die Idee sei die Biologin Susanne Wiigh gekommen, weil bei herkömmlichen Bestattungen die sterblichen Überreste die Umwelt belasten können.

Der Körper des Toten wird in einer krematoriumsähnlichen Anlage bei einer Temperatur von minus 196 Grad in flüssigem Stickstoff schockgefroren und anschließend durch mechanisches Rütteln in grobkörniges Pulver verwandelt. Dieses wird dann getrocknet und von sämtlichen Überresten an Metallen befreit. Von einem 75 Kilo wiegenden Menschen bleiben so 25 Kilo feines, rosa-beiges Granulat übrig.

Die schwedische Kirche ist zu 5 Prozent an Wiighs Unternehmen beteiligt.