Wien. (apa/red.) Tausende Schülerinnen und Schüler haben am Freitag in Österreich wieder im Rahmen der "Fridays For Future" für den Klimaschutz demonstriert. Neben Wien und Graz gab es auch Protestmärsche in Salzburg und Innsbruck.

Um das Klima dreht sich auch alles am kommenden Dienstag beim "R20 Austrian World Summit" in Wien. Gastgeber Arnold Schwarzenegger wird davor Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) treffen. Der Bundespräsident hat zudem den Ehrenschutz für die Veranstaltung übernommen, zu der auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg kommen wird.

Schwarzenegger wird - Stand Freitagmittag - am Montag um 19.15 Uhr in das Bundeskanzleramt kommen. Dienstag Früh gibt es dann einen Termin beim Bundespräsidenten in der Hofburg. Van der Bellen war in die Vorbereitungen des "R20" seines "Klimaschutz-Partners" Schwarzenegger eng eingebunden. Zu der Veranstaltung reist auch UNO-Generalsekretär Antonio Guterres an.

Schwarzenegger und Thunberg
werden Reden halten

Nicht zuletzt aufgrund der populären Namen ist der "R20" heuer ein Publikumsmagnet. Da der Ansturm auf die Karten für den Summit das Fassungsvermögen weit übersteigt, haben die Organisatoren beschlossen, auch einen "Climate Kirtag" auf dem Wiener Heldenplatz zu veranstalten, bei dem ab 15 Uhr bei freiem Eintritt ein Konzert stattfindet. Schwarzenegger und Thunberg werden auf der Bühne Reden halten. Vor dem Kirtag erörtern in der Hofburg Politiker, Experten und Prominente mit den rund 1200 Besuchern aus 30 Nationen das Thema "Klimafinanzierung". Dabei wird aber "nicht nur über die Zukunft unseres Planeten diskutiert, sondern gezeigt, was konkret schon alles möglich ist", hieß es seitens der Organisatoren. Dies wird auch anhand von zehn Best-Practice-Beispiele vorgestellt.

Zwar ist wegen der politischen Umstände nicht ganz klar, ob Bundeskanzler Sebastian Kurz oder Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) teilnehmen werden, Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird aber auf jeden Fall kommen.

International werden neben Guterres auch die Präsidenten aus Nepal, Ungarn, Mosambik, Ghana und Lettland sowie Minister aus Deutschland, Kenia und Mosambik erwartet.