Eine gewisse Distanz zum Beispiel in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist bereits spürbar, in vielen Büros stehen Desinfektionsmittel für die Hände bereit. Die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus sind denkbar einfach - dennoch ist es mitunter schwierig, gewisse Gewohnheiten abzulegen. So sollte man zum Beispiel nicht Augen, Mund und Nase mit den Händen berühren, was vielleicht beim Lesen dieses Artikels gerade unbewusst passiert.

Innen- und Sozialministerium haben die wichtigsten Schutzmaßnahmen zusammengefasst.

Waschen Sie die Hände häufig. Reinigen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich mit einer Seife oder einem Desinfektionsmittel.

Als weitere Maßnahmen kann man auf Ringe und Armbänder verzichten, um das Händewaschen noch effektiver zu gestalten.

Halten Sie Distanz. Halten Sie einen Abstand von mindestens einem Meter zwischen sich und allen anderen Personen ein, die husten oder niesen.

Lassen Sie das Handy in öffentlichen Verkehrsmitteln in den Taschen, wischen Sie Handydisplays und auch Brillen regelmäßig sauber.

Berühren Sie nicht Augen, Nase und Mund. Hände können Viren aufnehmen und diese im Gesicht übertragen.

Bedenken Sie, dass Sie sich eine praktische Frisur machen, damit Sie sich nicht zum Wegstreichen der Haare ins Gesicht greifen müssen.

Achten Sie auf Atemhygiene. Halten Sie beim Niesen oder Husten Mund und Nase mit gebeugtem Ellbogen oder einem Taschentuch bedeckt und entsorgen Sie dieses sofort.

Bei auftretenden Symptomen verlassen Sie nicht das Haus und kontaktieren Sie Gesundheitspersonal oder Rettungsdienste telefonisch.

Zum Thema Mundschutz gibt das Institut für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie folgende Empfehlung: Um eine Keimübertragung auf Dritte zu verhindern, ist für Erkrankte das Tragen eines Mund-Nasenschutzes anzuraten.

Alte, kranke und geschwächte Menschen sollten keinesfalls Kontakt zu Personen haben, die möglicherweise mit dem neuen Coronavirus infiziert sind.