Über 12.000 Anmeldungen zu den Gratistests vor Weihnachten in Oberösterreich hat der Krisenstab innerhalb des gesamten Samstagnachmittages verzeichnet. Durch Zehntausende Zugriffe pro Sekunde kam das System teilweise auch zum Erliegen. Die mit dem Betrieb der Website und des Portals beauftragte Firma erhöhte daraufhin die Serverkapazitäten. Offenbar ist auch eine Ausweitung der Test-Möglichkeiten zu erwarten, wie der Krisenstab der APA am Sonntag auf Anfrage mitteilte.

Details zu den geplanten Aufstockungen der Kapazitäten hat das Land für den laufenden Tag angekündigt. Derzeit sind mit Stand Sonntag auf der Homepage nur noch Termine ab dem Stefanitag frei und damit alle begehrten Termine vor Weihnachten vergeben.

Schon am Samstag verkündete das Land in einer Presseaussendung, zusätzlich Test-Drive-ins nur für Heimbesucher zu errichten. Damit solle ein Wiedersehen vor Weihnachten der Angehörigen im Heim einfacher möglich sein und verhindert werden, dass diese über die Feiertage nach Hause geholt werden.

Der zeitweilige Zusammenbruch des Anmelde-Portals hatte harsche Kritik der Landes-SPÖ zur Folge. "Dieser Regierung geht es nur um eine schnelle Schlagzeile, Lösungen schaffen sie keine", meinte Landesgeschäftsführer Georg Brockmeyer in einer Presseaussendung. Die Zahl der Testungen im Bundesland sei zu wenig, kritisierte er in Richtung LH Thomas Stelzer (ÖVP). (apa)