100 Jahre ist es her, dass das Burgenland ein Teil Österreichs wurde. Das Jubiläumsjahr 2021 wird mit zahlreichen Aktionen begangen, den Auftakt bildet der Pausenfilm des diesjährigen Neujahrskonzerts. Am 25. Jänner wird eine Sondersitzung des Landtags abgehalten, im Frühsommer eine Jubiläumsausstellung auf Burg Schlaining eröffnet.

Der Pausenfilm des Neujahrskonzerts am 1. Jänner widmet sich diesmal dem Burgenland, das 1921 als jüngstes Bundesland zu Österreich kam. Unter dem Titel "Happy Birthday, Burgenland! 1921 - 2021" begleitet der Film den Geografen Lawrence Martin auf seiner Reise durch das Burgenland, um dessen Grenzen festzulegen.

Nach dem Corona-bedingten Lockdown zu Jahresbeginn wird am 25. Jänner eine Sondersitzung des Landtages abgehalten. Im Februar wird in der Landesgalerie die Ausstellung "Zeichen der Zeit" und im März im Landesmuseum die Schau "Unsere Amerikaner - Burgenländische Auswanderergeschichte" eröffnet. Auf der Burg Güssing wird eine Sonderausstellung über die Jahre 1848 bis 1921 zu sehen sein.

Jubiläumsausstellung auf Burg Schlainitz

Die Jubiläumsausstellung auf Burg Schlaining wird im Sommer eröffnet. "Wir sind 100 - 100 Jahre Burgenland" heißt diese und wird sich mit verschiedensten Aspekten der burgenländischen Geschichte auseinandersetzen. Auch die Burgenländer selbst sollen daran mitwirken, indem sie auf der Plattform www.wirsind100.at Material hochladen, das für eine digitale oder reale Ausstellung verwendet wird.

Der offizielle Festakt zum Jubiläum findet am 14. November statt und dieser Tag wird einmalig zum Landesfeiertag erklärt, hat Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bereits angekündigt. Ebenfalls im Herbst werden in der WestLicht Galerie in Wien Fotos aus dem Landesarchiv zu sehen sein. Geplant ist neben der Zusammenarbeit mit Schulen auch ein Buch über die Identität und die Geschichte des Burgenlandes, das allen 16-Jährigen zukommen soll. (apa)