Man könnte es auch als Marketing-Gag der Sonderklasse bezeichnen. Ein provokantes Video über die Stadt Linz geht viral – und nicht nur das – es wird auch noch lauthals darüber gestritten. Der Inhalt des Videos nimmt sich kein Blatt vor den Mund und spielt mit negativen Aussagen wie "Linz ist ein bisschen rassistisch" oder "Linz ist eintönig".

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Und: Mozart wird zerschlagen und wird nach Salzburg verbannt, auch Wien kommt nicht gut weg. Dass der Video-Inhalt nicht gut bei Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) ankommt, hat dieser in den "Oberösterreichischen Nachrichten" kundgetan. Das Video sei "total misslungen" und sei vorab nicht mit ihm abgesprochen worden. Der Direktor des Tourismusverbandes Linz, Georg Steiner, zeigt sich gelassen. Es sei nicht möglich gewesen einen Termin bei Luger zu bekommen, ließ er den Medien ausrichten. Außerdem wolle er schon lange mit Klischees aufräumen. (red.)