Am Mittwoch gab es in Österreich laut Innen- und Gesundheitsministerium 15.365 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden. Über den 24-Stunden-Wert von 15.000 lag man seit Pandemiebeginn bisher erst vier Mal.

In Oberösterreich gab es 4.489 neue Fälle, was 29,22 Prozent aller Infektionen entsprach. Es folgen Niederösterreich und Wien, wo 2.501 bzw. 2.016 neue Fällen gemeldet wurden. 1.547 neue Fälle verzeichnete die Steiermark, 1.464 Salzburg, 1.399 Tirol, 865 Kärnten, 770 Vorarlberg und 314 das Burgenland. In zahlreichen Bundesländern kommt es derzeit aber zu Problemen bei der Auswertung von PCR-Tests.

Mehr als 3.200 an Covid-19 Erkrankte liegen mittlerweile im Spital. Exakt sind es 3.212 Personen, die stationär behandelt werden müssen. Damit benötigen um 67 Betroffene mehr ein Bett und Pflege in einem Krankenhaus als am Vortag. 578 Covid-Fälle werden auf Intensivstationen betreut. Innerhalb einer Woche ist ihre Zahl um 92 Patienten gestiegen.

Knapp 100.000 Impfungen

66 weitere Personen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, sind in den vergangenen 24 Stunden hinzugekommen. Allein in den vergangenen sieben Tagen gab es 332 Corona-Todesfälle. Insgesamt hat die Pandemie inzwischen 12.180 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 136,4 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Fast 100.000 Impfungen - exakt waren es 99.966 - sind am Dienstag durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.256.741 Personen zumindest eine Impfung erhalten, das entspricht 70,0 Prozent der Bevölkerung. 5.904.364 Menschen und somit 66,1 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz. Von den Impfungen am Dienstag waren 11.061 Erststiche, 12.164 Zweitstiche und 76.741 Drittstiche. (apa)