Die 28-Jährige, die Mittwochfrüh mit schwersten Verletzungen - insbesondere im Gesicht - in die Innsbrucker Klinik eingeliefert wurde, ist verstorben. Ihr 34-jähriger Lebensgefährte ist tatverdächtig, wie LKA-Ermittler Gert Hofmann der APA bestätigte. Der Beschuldigte konnte die Verletzungen weiterhin "nicht glaubwürdig erklären". Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Die Obduktion ist für Freitag anvisiert.

In diesem Wohnhaus in Innsbruck soll sich die Tat ereignet haben. 
- © apa / Zeitungsfoto.at / Daniel Liebl

In diesem Wohnhaus in Innsbruck soll sich die Tat ereignet haben.

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Der 34-jährige Österreicher hatte Mittwochfrüh selbst Rettung verständigt. Er gab an, die Frau sei gestürzt und habe sich dabei so schwer verletzt. Die Einsatzkräfte fanden die bewusstlose Frau und verständigten die Polizei. Der Beschuldigte beharre weiterhin darauf, dass die Verletzungen durch einen Sturz verursacht worden seien, sagte Hofmann der APA am Donnerstagnachmittag. Diese Erklärung sei aber nicht "in Einklang zu bringen mit dem Verletzungsbild". (apa)

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel wurde nach dem Tod der Frau aktualisiert.