In 24 Stunden sind österreichweit 37.910 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner sank seit dem Vortrag auf 3.096 Fälle, ist aber immer noch auf hohem Niveau. Im Krankenhaus lagen am Freitag 3.178 Covid-Betroffene, das sind 57 weniger als am Vortag, aber 130 mehr als vor einer Woche. Die Zahl der Intensivpatienten stieg im Tagesvergleich um sieben und seit der Vorwoche um 33 auf 240 Schwerstkranke. Zudem gab es 40 weitere Tote.

Mit Freitag gab es in Österreich 439.936 aktive Fälle, um 2.692 weniger als am Tag zuvor, zeigen die Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium. Seit Pandemiebeginn wurden hierzulande 3.665.003 Ansteckungen nachgewiesen. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 3.209.448 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 40.562 als wieder gesund. Die Covid-19-Pandemie hat aber in Österreich bisher auch 15.619 Menschenleben gefordert.

Im Burgenland kamen am Freitag 1.293 Neuinfektionen hinzu, in Kärnten 2.397 und in Niederösterreich 8.476. Oberösterreich meldete 6.573 weitere Ansteckungen, Salzburg 2.492 und Steiermark 4.956. In Tirol waren es 1.675 positive Testergebnisse, in Vorarlberg: 1.475 und in Wien 8.573.

Hohe Positiv-Rate, niedrigere effektive Reproduktionszahl

In den vergangenen 24 Stunden wurden 317.000 PCR-Tests eingemeldet. Die Positiv-Rate betrug vergleichsweise hohe zwölf Prozent. Dieser Wert liegt über dem Schnitt der vergangenen Woche von 8,5 Prozent positiven PCR-Tests. Die effektive Reproduktionszahl, die anzeigt wie viele weitere Personen ein Infizierter ansteckt, sank unterdessen wieder knapp unter die kritische Marke von 1,0. Die Experten von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU Graz wiesen am Freitag einen Wert von 0,99 aus (Vorwoche: 1,12).

3.844 Impfungen wurden indes am Donnerstag durchgeführt. Darunter waren 213 Erst- und 707 Zweitstiche sowie 2.924 Drittimpfungen. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.812.998 Personen zumindest eine Impfung erhalten. 6.216.710 Menschen und somit 69,2 Prozent der Einwohner Österreichs verfügen über einen gültigen Impfschutz. (apa)