Der Brand legte die Zentrale der Volksbank Wels in Schutt und Asche. Bemerkt wurde er durch eine Frau; sie hatte beobachtet, wie eine Silvesterrakete auf dem Flachdach gelandet war und langsam

durch eine Lichtkuppel schmolz.

Das ausgebrannte Gebäude musste abgerissen werden.

Der Angeklagte · Anrainer und Sohn eines Volksbank-Kunden · bestritt im Vorfeld des Prozesses nicht, die Leuchtkugel abgeschossen zu haben. Er will auch nicht ausschließen, dass sie auf dem Dach der

Bank landete, aber dahinter habe nicht Absicht gestanden. Richter Manfred Hartmair plante in der Verhandlung am Donnerstag einen Brand-und einen Pyrotechnik-Sachverständigen befragen, ob der Brand

tatsächlich eine Folge des Feuerwerkskörpers des 21jährigen gewesen sein kann. Davon hängt der weitere Verlauf des Verfahrens ab.