Vermisstensuche abgebrochen

Die Suche nach einem im Skigebiet Axamer Lizum im Tiroler Bezirk Innsbruck-Land vermissten 15-Jährigen ist am Montag erneut erfolglos abgebrochen worden. Der Einsatz soll laut Bergrettung Dienstagfrüh fortgesetzt werden. Rund 60 Mann, darunter ein Lawineneinsatzzug des Bundesheeres, hatten das Gebiet durchkämmt, indem der 15-Jährige vermutet wurde.  Obwohl der mittels Handypeilung eingegrenzte Bereich mehrmals sondiert und unter anderem von fünf Lawinenhunden abgesucht worden war, fehlte von dem vermissten Tiroler jede Spur. Auch Signale eines Lawinenpiepsgerätes, das der Jugendliche mitgehabt haben soll, konnten nicht empfangen werden.

Fünf Straßen im Salzburger Pinzgau bleiben gesperrt

Nach den starken Schneefällen müssen im Bundesland Salzburg fünf wichtige Straßenverbindungen trotz der ganztägigen Aufräumungsarbeiten weiter gesperrt bleiben. Die Pinzgauer Bundesstraße B311 kann zwischen Taxenbach und Lend voraussichtlich sogar bis mindestens Mittwochabend nicht befahren werden, wie Hannes Schernthaner von der Bezirkshauptmannschaft Zell am See am Montagabend via Aussendung mitteilte.

Außerdem bleiben die Hochkönig-Bundesstraße (B164) zwischen Hinterthal und Dienten, die Gerlos-Bundesstraße (B165) zwischen Wald und Tirol, die Rauriser Landesstraße L112 (im Bereich Bruderhof von 20.00 bis 5.00 Uhr) sowie die Felbertauern-Bundesstraße zwischen Mittersill und Matrei gesperrt.

Die B311 wird allerdings am Dienstag zwischen 5.30 Uhr und 8.00 Uhr für Berufspendler aus Rauris und Taxenbach geöffnet. Ab 8.00 Uhr wird von der Post ein Shuttle von der Post-Servicestelle Taxenbach zum Bahnhof Taxenbach eingerichtet. Zwischen Taxenbach und Lend kann über Embach ausgewichen werden, wobei ein Fahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen besteht.

Beruhigung gab es im Bundesland Salzburg im Bahnverkehr, lediglich die Strecke zwischen St. Johann in Tirol und Saalfelden war am Montagabend weiterhin unterbrochen. Hier gab es aber schon den ganzen Tag Abhilfe durch Schienersatzverkehr.