Ein Taucher durchsucht das Innere der Costa Concordia. - © APAweb / AP
Ein Taucher durchsucht das Innere der Costa Concordia. - © APAweb / AP

Rom. Die Tauchmannschaften haben am Mittwoch vor der toskanischen Insel Giglio die Suche nach weiteren Vermissten im Wrack des Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia" wieder aufgenommen. Die Suchaktion war am Dienstagabend wegen der schwierigen Wetterlage unterbrochen worden. Mit Sprengkörpern wollten sich die Teams Zugang zu Deck 3 verschaffen, zu dem sie bisher noch nicht vordringen konnten. Die Behörden müssen allerdings noch entscheiden, wann die Vorbereitungen für das Abpumpen des noch an Bord befindlichen Treibstoffes wieder beginnen können.


Einsatzkräfte hatten am Dienstag im Wrack eine weitere Leiche gefunden. Dabei handelte es sich um eine ältere Frau, die eine Schwimmweste trug, teilte Italiens Zivilschutzbehörde mit. Die Leiche befand sich unweit von Deck 3, zu dem sich die Tauchermannschaften mit Hilfe von Sprengkörpern Zugang verschaffen wollen. Dort werden weitere Leichen vermutet. Die Zahl der Todesopfer ist damit auf 16 gestiegen, 22 Menschen werden nach wie vor vermisst, teilte der Zivilschutz mit. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren mehr als 4.000 Menschen an Bord, darunter 77 Österreicher.