Tokio.

Die Japaner verfolgen Akihitos Gesundheitszustand seit einiger Zeit mit wachsender Sorge. Vor acht Jahren musste er wegen Prostatakrebs operiert werden. Im November lag er fast drei Wochen mit Bronchitis und Lungenentzündung im Krankenhaus. - © APAweb/AP
Die Japaner verfolgen Akihitos Gesundheitszustand seit einiger Zeit mit wachsender Sorge. Vor acht Jahren musste er wegen Prostatakrebs operiert werden. Im November lag er fast drei Wochen mit Bronchitis und Lungenentzündung im Krankenhaus. - © APAweb/AP
Zwei Tage nach seiner Bypass-Operation hat der japanische Kaiser Akihito die Intensivstation verlassen. Wie der Palast mitteilte, wurde der 78-Jährige am Montag verlegt. Akihito war am Samstag am Herzen operiert worden. Nach Angaben der behandelnden Ärzte verlief der fast vierstündige Eingriff in der Universitätsklinik in Tokio ohne Komplikationen. Wie die Nachrichtenagentur Jiji berichtete, hat Akihito inzwischen schon wieder angefangen zu lesen. Das Krankenhaus kann er nach Einschätzung der Ärzte voraussichtlich in zwei Wochen verlassen.

Repräsentationsaufgaben  
Die Japaner verfolgen Akihitos Gesundheitszustand seit einiger Zeit mit wachsender Sorge. Vor acht Jahren musste er wegen Prostatakrebs operiert werden. Im November lag er fast drei Wochen mit Bronchitis und Lungenentzündung im Krankenhaus. Sein jüngster Sohn Akishino hatte vor kurzem angeregt, ein Pensionsalter für den Inhaber des Chrysanthementhrons festzulegen. Bisher übt der japanische Kaiser sein Amt bis zum Tode aus.

  Akihito hatte den Kaiserthron 1989 nach dem Tod seines Vaters Hirohito bestiegen. Als Staatsoberhaupt des Landes hat er hauptsächlich Repräsentationsaufgaben, er wird aber von vielen Japanern zutiefst verehrt.