Wien. Heuer wird es in Österreich erstmals weniger als 500 Verkehrstote geben, wie eine Prognose des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) zeigt. Anfang des Jahrtausends verzeichnete die Statistik noch 976 Tote. "Das Risiko, durch einen Verkehrsunfall getötet zu werden, hat sich seit dem Jahr 2000 um mehr als die Hälfte reduziert", sagte Othmar Thann, Direktor des KfV. Dafür sind sowohl legistische Maßnahmen als auch die verbesserte Sicherheitstechnik der Pkw verantwortlich.

Das Österreichische Verkehrssicherheitsprogramm 2011 bis 2020 sieht eine Reduktion der Zahl der Verkehrstoten auf maximal 311 Menschen vor. Im Europavergleich befindet sich Österreich bezüglich der Verkehrstoten im Mittelfeld (Malta und England haben die wenigsten). Thann ist zuversichtlich, dass Österreich "in fünf Jahren an der Spitze in Europa" stehen wird.