Innsbruck. Das Kunstprojekt vor dem Innsbrucker Dom zu St. Jakob ist in der Nacht auf Mittwoch zerstört worden. Dies teilte die Diözese Innsbruck in einer Aussendung mit. Das zerschellte Boot, angelehnt an zwei Marmorstufen, des Künstlers Anton Christian sollte an das Schicksal von Flüchtlingen vor der Insel Lampedusa erinnern.

  "Ob einfacher Vandalismus oder mehr dahintersteckt, ist unklar", meinte Propst Florian Huber. Die Kunstinstallation soll trotzdem vor dem Innsbrucker Dom bleiben. "Für mich ist durchaus vorstellbar, dass wir die Überreste des gestrandeten Bootes bis zum Ende der Fastenzeit so belassen. Das ist für den Umgang mit der Flüchtlingsproblematik durchaus sinnvoll", erklärte der Propst. Die Polizei wurde verständigt.