Wien. (fib/apa) Für einige dürfte der Start ins neue Jahr entspannt ausfallen: Nimmt man sich den 2. und den 5. Jänner frei, kann man mit nur zwei Urlaubstagen fast eine Woche lang blaumachen.

Rechenspiele wie diese zahlen sich 2015 aus: Mit fünf Fenstertagen wird es ein Jahr der langen Wochenenden. Besonders bei Angestellten sind Zwickeltage oft heiß begehrt. Werfen wir einen Blick in den Kalender des neuen Jahres: Nachdem wir zu Beginn des Jahres mit günstig fallenden Feiertagen verwöhnt werden, gibt es bis Ostern eine kleine Flaute an freien Tagen. Erst der Ostermontag am 6. April ist wieder ein gesetzlicher Feiertag.

Für Evangelische ist auch der Karfreitag ein Feiertag. Alle haben dann wieder am 1. Mai, am Tag der Arbeit, frei. Der Staatsfeiertag fällt heuer auf einen Freitag.

Der 15. August tanzt aus der Reihe: Er ist ein Samstag


Zwei Wochen später gibt es mit Christi Himmelfahrt dann wieder einen Zwickeltag: Der 14. Mai ist ein Donnerstag, und auch das Wochenende darauf ist durch den Pfingstmontag am 25. Mai ein verlängertes.

Ebenfalls günstig fällt Fronleichnam am 4. Juni. Der freie Donnerstag bietet sich an, den Freitag auch zu einem solchen zu machen. Mariä Himmelfahrt am 15. August fällt 2015 auf einen Samstag, wodurch ein sommerlicher Feiertag ins Wasser fällt. Dafür ist der 26. Oktober 2015 ein Montag und deshalb hochoffiziell frei (wir erinnern uns: 2014 fiel der Nationalfeiertag auf einen Sonntag). Mariä Empfängnis am 8. Dezember hat als Dienstag Zwickelpotenzial.

Die Weihnachtsfeiertage fallen nicht ganz so gut wie 2014


Die Weihnachtsfeiertage fallen indes nicht ganz so gut wie im Jahr 2014. Da der 24. Dezember 2015 ein Donnerstag ist, fällt der Stephanitag auf einen Samstag. Dafür hat man ohne Urlaub vier Tage hintereinander frei. Ebenso viele freie Tage am Stück ergeben sich in der Woche darauf, da Silvester 2015 ebenfalls ein Donnerstag ist.