Es gehört zu den großen Unbekannten bei Musikfestivals im Freien:
das Wetter. Der Termin steht, aber das Wetter spielt nicht immer mit: Sonne,
Hitze, Regen, Sturm, Hagel, ein Schlammmeer gar, alles ist möglich. So auch bei der mit Spannung erwarteten heutigen Aufführung von Puccinis Kammeroper "Tosca" auf der Naturbühne im Römersteinbruch in St. Margareten, Burgenland. Ein Fragezeichen hängt in der Luft, wie gut es das Wetter mit dem Publikum meinen wird.



Was man weiß: Derzeit befinde sich die Kaltfront mit Gewittern ungefähr 60 Kilometer westlich von St.Margarethen, so Manfred Spatzierer, Geschäftsführer vom Wetterdienst Ubimet. Sollte es rund um den Römersteinbruch heute ein heftiges Unwetter geben, werde dieses höchstwahrscheinlich vor 18 Uhr stattfinden. Was danach nicht auszuschließen ist, seien (harmlosere) Regenschauer. Der Veranstalter empfiehlt bei Schlechtwetter jedenfalls, regenfeste und warme Kleidung sowie festes Schuhwerk zu tragen.

Von Interesse ist die Wetterlage aber nicht nur für das Publikum, sondern auch wegen des spektakulären Bühnenbilds: Ein Riesen-Engel, entworfen von Amra Bergman, umrahmt die Bühne. 25,7 Meter hoch ist die Figur, eingerahmt von einem 1.600 Quadratmeter umspannenden Flügelkleid. Wenn der Wind es will, werden die Federn auch halten.