Wien. Oval, dattelförmig, strahlend gelb – alleine schon die äußeren Attribute der Frucht schienen verlockend. Und dann erst der Geschmack: Die intensive Süße kommt angeblich besonders bei Kindern gut an. Die österreichischen Gärtner haben die "Süße Sissi" zum Gemüse des Jahres gekürt



Die "Süße Sissi" enthält sehr wenig Säure. Ab Mitte April sind die Gemüsepflanzen in zahlreichen Gärtnereien in ganz Österreich erhältlich. Besonders gut wachsen Paradeiser in humusreicher, durchlässiger Erde.

Tomatenpflanzen neigen zu Pilzerkrankungen und sollten daher geschützt und nicht zu dicht stehen. Wenn ausreichend Luft zu den Blättern gelangt, trocknen diese vom Morgentau oder Regen rasch ab, so wird Erkrankungen vorgebeugt. Die "Süße Sissi" hat einen sehr lockeren Wuchs und dadurch einen natürlichen Vorteil. Besonders gut geeignet sind überdachte Stellen, informierten die Gärtner.

Paradeiserpflanzen werden laufend an Stäben nach oben gebunden. Dadurch bekommt die Pflanze ausreichend Luft und Licht, die Stiele knicken nicht. Damit die Pflanze gut wächst, muss man regelmäßig ausgeizen. Dabei werden die Seitentriebe in den Blattachseln entfernt. Besonderes Augenmerk muss man bei Tomatenpflanzen auf das Gießen legen. Paradeiser sind "Starkzehrer", sie müssen daher regelmäßig gedüngt werden.