Wien. Der Gang zum Standesamt ist in Österreich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres seltener geworden: Laut Statistik Austria wurden 19.759 Ehen geschlossen, das war ein Rückgang um 2,2 Prozent. Bei den Begründungen eingetragener Partnerschaften gab es - allerdings ausgehend von einem niedrigen Niveau - einen Anstieg um 35,4 Prozent auf 218.

Abweichend vom bundesweiten Trend wurden in Salzburg (plus 2,9 Prozent), in Wien (plus 2,1 Prozent) und in Tirol (plus 1,5 Prozent) jeweils mehr standesamtliche Trauungen als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres gemeldet.

Relativ markante Rückgänge gab es in Oberösterreich (minus 6,4 Prozent), Niederösterreich (minus 5,5 Prozent) und in der Steiermark (minus 5,4 Prozent).

Bei den Begründungen eingetragener Partnerschaften wurden nur in der Steiermark (minus 9,1 Prozent) weniger als im ersten Halbjahr 2015 registriert. Zuwächse um rund zwei Drittel gab es in Oberösterreich und in Salzburg.

Positive Geburtenbilanz


In Österreich wurden im ersten Halbjahr 2016 nach vorläufigen Zahlen 42.341 Neugeborene registriert, um 2,8 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. Zugleich wurden von Jänner bis Juni 40.044 Sterbefälle verzeichnet, um 7,9 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2015. Die vorläufige Geburtenbilanz fiel mit einem Plus von 2297 positiv aus. Die Säuglingssterberate betrug drei Promille.