Colombo. Bei der Anschlagsserie in Sri Lanka sind nach jüngsten Angaben der Behörden 42 Ausländer getötet worden. Das erklärte das Außenministerium Sri Lankas am Dienstag und korrigierte damit die bisherige Zahl von 40 ausländischen Opfern nach oben. Weitere zwölf Ausländer könnten sich unter den noch nicht identifizierten Leichen befinden.

Bis Montagabend seien die sterblichen Überreste von 25 Opfern an ihre Heimatländer überstellt worden. Elf der Opfer stammten nach Angaben des Ministeriums aus Indien. Großbritannien hatte demnach sechs, China vier und Dänemark drei Tote zu beklagen. Jeweils zwei Opfer kamen aus Saudi-Arabien, Spanien und der Türkei. Bangladesch, Japan, die Niederlande, Portugal, die Schweiz und die USA hatten jeweils einen Toten verzeichnet. Sechs weitere Opfer besaßen mehr als eine Staatsbürgerschaft, darunter ein Deutsch-Amerikaner.

Bei den Anschlägen an Ostersonntag waren nach Behördenangaben 253 Menschen getötet worden. Die Regierung macht die Islamistengruppe National Thowheeth Jama'ath (NTJ) für die Attacken verantwortlich, glaubt aber, dass sie Unterstützung aus dem Ausland hatte - inzwischen reklamierte die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) die Tat für sich. (apa, afp)